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Horizont Europa ist das neunte Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation für den Zeitraum 2021-2027. Gefördert wird sowohl die Grundlagenforschung als auch die Entwicklung von neuartigen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren für Markt und Gesellschaft. Darüber hinaus wird auch die bessere Vernetzung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen unterstützt. Im Rahmen des Programms werden Kooperations- oder Einzelprojekte und Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen gefördert.
Horizont Europa - Informationen des Bundesforschungsministeriums
Horizon Europe - Informationen der Europäischen Kommission (auf Englisch)
Die Europäischen Partnerschaftsinitiativen (auch: European Partnership initiatives) sind Teil des aktuellen Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa. Mit diesen Partnerschaften wird die Zusammenarbeit zwischen nationalen und regionalen Organisationen der Forschungskoordination gefördert und koordiniert. Nationale Programme sollen dadurch besser aufeinander abgestimmt und in transnationalen Kooperationen gemeinsam umgesetzt werden. Dies geschieht über gemeinsame Bekanntmachungen ("External Calls").
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) engagiert sich zusammen mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt bei vier Europäischen Partnerschaften, die im Cluster 6 „Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment“ von Horizont Europa eingerichtet wurden. Im Zusammenhang mit Pflanzenschutz sind vor allem die Partnerschaften AGROECOLOGY (https://www.agroecologypartnership.eu) und AGRICULTURE OF DATA (https://agricultureofdata.eu/) zu nennen.
Die Partnerschaften lösen die ERA-NETs aus dem vorigen Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ ab, wobei sie in Teilen die Aktivitäten der ERA-NETs zusammenführen. Die im Rahmen der ERA-NETs vom BMLEH geförderten Forschungsvorhaben laufen nun sukzessive aus. Zum Beispiel werden noch bis 2027 mehrere Projekte im Rahmen des ERA-NET ICT-AGRI-FOOD gefördert, bei denen auch die Verbesserung des Pflanzenschutzes bei einigen Projekten ein wichtiges Ziel ist:
Im Geschäftsbereich des BMLEH koordiniert der Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (PTBLE) die EU-Forschungsangelegenheiten.
Mehr über EU-Forschungsangelegenheiten auf der PTBLE-Webseite
Informationen zu allen aktuellen Partnerschaftsinitiativen finden sich auf der Plattform ERA-LEARN der Europäischen Kommission.
EIP-AGRI (Europäische Innovationspartnerschaften) ist ein Instrument der EU-Kommission im Verbund der Generaldirektionen Landwirtschaft und Forschung, um die landwirtschaftliche Produktion nachhaltiger zu machen. Mit EIP-AGRI soll sichergestellt werden, dass Ergebnisse und Innovationen aus Forschungsprogrammen verstärkt Eingang in die landwirtschaftliche Praxis finden. Mehrere Förderwege sind möglich:
Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (DVS) koordiniert und vernetzt in Deutschland die EIP-AGRI-Aktivitäten. Die DVS informiert auf ihrer Webseite zu den Fördermöglichkeiten und berichtet zu den Aktivitäten der Operationelle Gruppen. In einer Datenbank können Kontaktdaten und Ergebnisse aller deutschen EIP-AGRI-Projekte recherchiert werden.
EPPO (European and Mediterranean Plant Protection Organization) ist eine Organisation mit 51 Mitgliedern aus EU-Staaten insbesondere der Mittelmeerregion. Die Organisation fördert die Zusammenarbeit zu verschiedenen Themen des Pflanzenschutzes. Schwerpunktmäßig sollen Strategien gegen die Einschleppung und Ausbreitung von gefährlichen Schädlingen entwickelt werden und wirksame Kontrollmethoden gefördert werden.
Mit EUPHRESCO soll die Zusammenarbeit und Koordinierung für die nationalen Pflanzenschutzforschungsprogramme verbessert werden. Das Netzwerk wird von der European and Mediterranean Plant Protection Organization (EPPO) koordiniert. Durch das Netzwerk werden Themen wie das Risikomanagement und die Entwicklung von Handlungsmaßnahmen für verschiedene Schaderreger angesprochen.
Die International Organisation for Biological and Integrated Control (IOBC) wurde 1955 gegründet, um umweltverträgliche Verfahren zur Kontrolle von Schadorganismen voranzubringen. Die IOBC ist in sechs regionale Sektionen untergliedert. In der West Palaearctic Regional Section (IOBS-WRPS) sind unabhängige Wissenschaftler, Behörden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus 24 Ländern aus Europa, dem Mittelmeerraum, und dem Mittleren Osten vertreten.
Die EU-Kommission hat 2023 ein Informationsblatt veröffentlicht, das eine Überblick zu EU-Forschungsprojekten zum Thema Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit gibt.
Zum „AgriReserach factsheet on plant health“ (auf Englisch)
In der Datenbank Cordis der Europäischen Kommission können Forschungsprojekte recherchiert werde, die mit EU-Mitteln gefördert werden oder wurden. Zu bestimmten Themen sind auch Projektübersichten abrufbar, so zum Beispiel zum Thema Pflanzengesundheit.