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Integrierter Pflanzenschutz

Sektorspezifische Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Sektorspezifische Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Die Sektorspezifische Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau wurde vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. im Jahr 2017 herausgegeben. Am 30. April 2018 wurde die Leitlinie vom Bundesministerium f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft anerkannt und in den Anhang 1 des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln aufgenommen.

Sektorspezifische Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (pdf-Datei)

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Struktur und Inhalt der Leitlinie

In der Einleitung der Sektorspezifischen Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau wird das Aufgabenfeld von Landschaftsgärtnern dargestellt. Zum Tätigkeitsbereich gehören der Bau und die Pflege von Freianlagen aller Art:

  • Au√üenanlagen an √∂ffentlichen und gewerblich genutzten Geb√§uden sowie im Wohnungs-und Siedlungsbau
  • Gr√ľnfl√§chen
  • Parkanlagen und Sportpl√§tze
  • Golfanlagen
  • Spielpl√§tze und andere Freizeitanlagen
  • Begr√ľnung von Bauwerten
  • Bau und Pflege von Schwimmteichen und Pflanzenkl√§ranlagen
  • Entsiegelung von Fl√§che
  • Regenwassermanagement und Freifl√§chenmanagement
  • Neuanlage und Pflege seniorengerechter G√§rten
  • Einbau automatischer Beregnungsanlagen und Lichtinstallationen.

Im gesamten Aufgabenfeld spielt der integrierte Pflanzenschutz eine wichtige Rolle. Besondere Anforderungen sind f√ľr den Sektor durch den Klimawandel, zum Beispiel durch Ver√§nderungen des Befalls durch Schadorganismen und durch zunehmenden Trockenstress in den Sommermonaten, entstanden.

Folgende Maßnahmen werden in der Sektorspezifischen Leitlinie zum integrierten Pflanzenschutz im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau beschrieben:

  • Vorbeugende Ma√ünahmen
  • Best√§nde √úberwachen und Schaderregerbefall ermitteln
  • Schwellenwerte und andere Entscheidungshilfen anwenden
  • Nichtchemische Ma√ünahmen anwenden
  • Pflanzenschutzmittel gezielt ausw√§hlen
  • Notwendiges Ma√ü einhalten
  • Resistenzmanagement durchf√ľhren
  • Anwendungen von Pflanzenschutzmittel aufzeichnen und Erfolg √ľberpr√ľfen.

Spezielle Ma√ünahmen werden f√ľr jeden Arbeitsbereich (z.B. B√§ume und Baumpflege, Rasen, Dachbegr√ľnung) dargestellt. In diesem Zusammenhang wird auf verschiedene DIN-Normen hingewiesen, die f√ľr den Sektor hinsichtlich der Pflegema√ünahmen verbindlich sind