Fachinstitut für Waldschutz am JKI nimmt seine Arbeit unter neuer Leitung auf

Seit dem 01. Dezember 2022 ist Dr. Henrik Hartmann der neue Institutsleiter des Fachinstituts für Waldschutz am Julius Kühn-Institut in Quedlinburg.

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Der Forstwissenschaftler Herr Dr. Henrik Hartmann übernimmt zum 1. Dezember 2022 die Leitung des neu gegründeten Instituts für Waldschutz am Julius-Kühn-Institut (JKI). Das Institut nimmt damit offiziell seine Arbeit auf. Herr Dr. Hartmann wechselt vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie an den JKI-Hauptsitz in Quedlinburg. Der neue Institutsleiter wird an der Universität Göttingen lehren, Braunschweig wird ein zweiter Institutsstandort. Es ist das jüngste von 18 Fachinstituten unter dem Dach des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen. Mit der Schaffung eines eigenen Waldschutzinstituts trägt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dem gestiegenen Beratungsbedarf zum Schutz des Waldes vor den Auswirkungen des Klimawandels und zur Sicherung von Waldökosystemen Rechnung.

Unter der neuen Leitung wird das Fachinstitut aktuelle Probleme im Waldschutz zeitnah aufgreifen und Strategien zur nachhaltigen Waldgesunderhaltung entwickeln. Damit wird die Forschung des Bundes und die Politikberatung in diesem Bereich gestärkt. Wichtige Forschungsfelder des neuen Instituts sind:

  • Erarbeitung von Strategien und Konzepten für den Waldschutz unter besonderer Berücksichtigung des Klimawandels
  • Forschung zu Biologie, Vermeidung und integrierten Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten im Wald
  • Stärkung der funktionalen Biodiversität und der natürlichen Regulations- und Abwehrmechanismen des Waldes gegen Krankheiten und Schädlinge

Weiterführende Informationen

Institut für Waldschutz am Julius Kühn-Institut

Quelle:
JKI-Pressemitteilung (05.12.2022)

JKI-Pressemitteilung (09.03.2021)