Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Kleingewässern Deutscher Pflanzenschutzindex

Stand: 23.06.2022

Einleitung

Ziel des NAP ist es, mögliche Risiken und Auswirkungen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbunden sein können, weiter zu reduzieren. Zur Darstellung der Risikoentwicklung im Bereich Gewässerschutz soll u.a. der Indikator „Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Kleingewässern“ herangezogen werden, mit dem der Belastungszustand der Kleingewässer (Stand- und Fließgewässer mit Einzugsgebiet < 10 km²) der Agrarlandschaft mit Pflanzenschutzmitteln mittels eines repräsentativen Monitorings und Bewertung der Ergebnisse auf Grundlage einheitlicher Kriterien (UQN, RAK) durch repräsentative Stichproben bis zum Jahr 2018 ermittelt werden soll.

Beschreibung

Ein repräsentatives Monitoring zum Belastungszustand der Kleingewässer in der Agrarlandschaft wurde bisher nicht etabliert. Ergebnisse zum Indikator "Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Kleingewässern" im Deutschen Pflanzenschutzindex (PIX) liegen deshalb vorerst nicht vor.

In verschiedenen Projekten und Vorhaben des Julius Kühn-Instituts (JKI), Umweltbundesamtes (UBA) und des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wurden erste Erkenntnisse zur Belastungssituation von Kleingewässern und zu geeigneten Monitoringmethoden gewonnen. Nähere Information zu den betreffenden Projekten sind auf der Internetseite des NAP abrufbar (siehe "Weiterführende Informationen").

Weiterführende Informationen:

Monitoring von Kleingewässern: https://www.nap-pflanzenschutz.de/indikatorenforschung/monitoring-von-kleingewaessern