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Über den Aktionsplan

Historie nationaler Regelungen im Pflanzenschutz

Die ersten umfassenden rechtlichen Regelungen zum Pflanzenschutz in Deutschland stammen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Die erste grundsätzliche Ordnung erfolgte 1937 mit dem "Gesetz zum Schutze der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen".

Nach dem Zweiten Weltkrieg erging 1949 zunächst das "Kulturpflanzenschutzgesetz", dann 1968 in der Bundesrepublik das "Pflanzenschutzgesetz" und schließlich 1986 das "Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Pflanzenschutzgesetz - PflSchG)". In der ehemaligen DDR wurde 1953 das Gesetz zum Schutz der Kultur- und Nutzpflanzen veröffentlicht. Am 1. Juli 1998 trat das Erste Gesetz zur Änderung des Pflanzenschutzgesetzes  in Kraft. Diese Gesetzesänderung diente in erster Linie der Umsetzung von insgesamt 11 verschiedenen Richtlinien der Europäischen Union in deutsches Recht, insbesondere der Richtlinie des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln 91/414/EWG. Die nächste wichtige Änderung des Pflanzenschutzgesetzes ist am 5. März 2008 in Kraft getreten. Neu waren unter anderem Bestimmungen zur Aufzeichnungspflicht.