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Risikoreduzierung

Risikoreduzierung

Risikoreduzierung

Risikoreduzierung im Pflanzenschutz

Ziel des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz ist es, die Risiken f√ľr Mensch, Tier und Naturhaushalt, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen k√∂nnen, zu reduzieren. Dabei werden die gesundheitlichen, sozialen, wirtschaftlichen und √∂kologischen Auswirkungen ber√ľcksichtigt.

Pflanzenschutz ‚Äď eine sichere Sache

Pflanzenschutz ist notwendig, um unsere Pflanzen, besonders die Kulturpflanzen, vor Krankheiten, Sch√§dlingen und nichtparasit√§ren Einfl√ľssen zu sch√ľtzen. Er tr√§gt in der Land- und Forstwirtschaft sowie den Gartenbau dazu bei, dass Ernteverluste vermieden und die Qualit√§t der pflanzlichen Produkte gesichert werden.

Die Durchf√ľhrung des Pflanzenschutzes ist in Deutschland auf der Grundlage von EU-Recht umfassend und auf einem hohen Schutzniveau f√ľr Mensch, Tier und Naturhaushalt geregelt. Die wichtigsten Instrumente hierf√ľr sind die Zulassung von Pflanzenschutzwirkstoffen und -mitteln und die mit dem Vertrieb und der Anwendung von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln verbundenen gesetzlichen Regelungen, Anwendungsbestimmungen und Auflagen f√ľr Hersteller, H√§ndler, Anwender, Berater und Beh√∂rden. Neben den Vorgaben des Ordnungsrechts sind bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln die Grunds√§tze der Durchf√ľhrung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz einzuhalten und dabei die Grunds√§tze des integrierten Pflanzenschutzes zu ber√ľcksichtigen.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Regelungen im Pflanzenschutz

Weitere Informationen zu Pflanzenschutzmitteln auf der Webseite des Bundesministeriums f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft (BMEL)

Weitere Informationen zum integrierten Pflanzenschutz

Risikoreduzierung im Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz

Der Nationale Aktionsplan beschreibt verschiedene Maßnahmen, um die Risiken, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbunden sein können, zu reduzieren. Zu den Maßnahmenpaketen gehören unter anderem die Bereiche Gewässerschutz, Biologische Vielfalt und Gesundheitsschutz.

Weitere Informationen zum Schutz von Umwelt und Gesundheit

Pflanzenschutztechnik

Die Weiterentwicklung und √úberpr√ľfung von Pflanzenschutztechnik ist - neben der sachgerechten Anwendung -  im Hinblick auf die Risikominimierung w√§hrend der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln entscheidend.

Pflanzenschutztechnik

Sachkunde im Pflanzenschutz

Die sachgerechte Anwendung von Pflanzenschutz erfordert von beruflichen Anwendern, zum Beispiel Landwirten, entsprechende Sachkunde. Im ¬ß 9 Pflanzenschutzgesetz ist geregelt, wer einen Sachkundenachweis Pflanzenschutz braucht und welche Anforderungen zu erf√ľllen sind.

Sachkunde im Pflanzenschutz

Pflanzenschutz auf Nichtkulturland

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Nichtkulturland wie Wegen und Pl√§tzen ist verboten. Ausnahmen werden nur im Einzelfall von den L√§nderbeh√∂rden genehmigt. Die Themenseite informiert unter anderem zu Alternativen f√ľr die Unkrautbek√§mpfung auf Wegen und Pl√§tzen

Pflanzenschutz auf Nichtkulturland

Pflanzenschutz-Kontrollprogramm

Die Bundesl√§nder √ľberwachen die Einhaltung der im Pflanzenschutzrecht vorgeschriebenen Bestimmungen zum Inverkehrbringen und zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sowie zu Pflanzenschutzger√§ten. Die Koordination und Abstimmung der einzelnen √úberwachungsprogramme der Bundesl√§nder erfolgt auf Bundesebene im Pflanzenschutz-Kontrollprogramm.

Pflanzenschutz-Kontrollprogramm