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Nachrichten-Archiv

02.04.2019Startschuss für nationales Monitoring der biologischen Vielfalt

In Berlin ist am 28. März der Startschuss für das "Nationale Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften" gefallen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sind daran über 13 verschiedene Fachinstitute des Thünen Instituts, des Julius Kühn-Instituts und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beteiligt.

Biene sitzt auf einer Blüte.
© miroslavmisiura - stock.adobe.com

Das Monitoring des BMEL schafft eine repräsentative Datengrundlage zur biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Damit wird eine verlässliche Beurteilung sowohl der Ursachen des Artenrückgangs als auch der Wirksamkeit der bisher ergriffenen Maßnahmen ermöglicht. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, neue Instrumente zur Verbesserung der Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu entwickeln.

Das breitangelegte Monitoring ist ergänzend zu bestehenden naturschutzfachlichen Monitoringansätzen konzipiert. Das Monitoring startet 2019 mit Machbarkeitsstudien zu der Entwicklung innovativer Indikatorensysteme und einer Methodenentwicklung für die drei Teilbereiche: bundesweites generelles Trendmonitoring, vertiefendes Monitoring zu agrarräumlichen und regionalen Fragestellungen sowie ein Citizen Science-basiertes Monitoring, bei dem Landwirte, Verbände und interessierte Bürger helfen, Daten zu erheben. Das Vorhaben wird finanziert aus Mitteln des BMEL.

Die Entwicklung eines nationalen Monitorings der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft reiht sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten des BMEL zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Biodiversität, wie zum Beispiel der Entwicklung einer Ackerbaustrategie, die Umsetzung des "Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln", der "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" sowie die BMEL-Eiweißpflanzenstrategie und die Neuregelungen des Düngerechts zur Verringerung von Nährstoffverlusten aus der Landwirtschaft.

Zur Pressemitteilung des BMEL