Springe zur Hauptnavigation Springe zu den wichtigen Themen Springe zum Inhalt

Nachrichten-Archiv

12.12.2018BZL-Film: Netze gegen Kirschschädlinge

Um Bürgern den Nutzen von Netzen über Obstplantagen zu vermitteln, wurde beim Demonstrationsvorhaben "Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege" ein kurzer Informationsfilm produziert.

eingenetze Obstanlage
Quelle: Dr. Silke Benz (Landwirtschaftskammer NRW)

Im Kirsch- und Beerenanbau schützen Netze die Früchte vor Befall mit der Kirschessigfliege. Das Insekt tritt erst seit einigen Jahren in Deutschland auf, hat aber bereits zu großen Schäden im Obstbau geführt. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist meist nicht ausreichend. Als effektive Maßnahme haben sich hingegen feinmaschige Netze erwiesen.

Der geschützte Obstanbau wird jedoch häufig von Anwohnern und Spaziergängern als störend im Landschaftsbild empfunden. Die Obstbauern im Demonstrationsvorhabens "Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege" empfanden es in Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern als nicht immer einfach, sie vom Nutzen der Schutznetze zu überzeugen. Die Verfügbarkeit von verständlichen, sachlichen Informationen kann die Obstbauern in ihrer Aufklärungsarbeit unterstützen.

Unter Federführung des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) entstand deshalb ein dreiminütiger Animationsfilm, der verständlich und kompakt darstellt, warum die Kirschessigfliege so großen Schaden anrichtet und wie Schutznetze dies verhindern.

Der Film ist im YouTube-Kanal des BZL zu sehen und wird auf Anfrage allen interessierten Obstbaubetrieben kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt. Er kann zum Beispiel in Hofläden abgespielt oder auf Internetseiten verlinkt werden. Ebenso können Erzeugergemeinschaften, Beratungsringe, Touristeninformationsportale, Gemeinden oder Landkreise den Film nutzen.

Zum Video auf YouTube

Pressemeldung:
Zum Internetangebot der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Weitere Informationen:
Zum Internetangebot des Julius Kühn-Institut