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Nachrichten-Archiv

31.01.2018Nationale Berichterstattung "Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln" 2016

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Ergebnisse der Nationalen Berichterstattung "Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln" des Jahres 2016 veröffentlicht. Der Bericht fasst die Untersuchungsergebnisse der Bundesländer zusammen.

Verschiedene Lebensmittel
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Die Untersuchungsergebnisse der Bundesländer zeigen, dass Lebensmittel aus Deutschland oder EU-Staaten nur selten zu hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln enthalten. Im Jahr 2016 wurden bei 1,7 % (Herkunft: Deutschland) bzw. bei 1,6 % (Herkunft: andere EU-Staaten) der untersuchten Erzeugnisse Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Karotten, Kartoffeln und saisonalen Erzeugnissen wie Erdbeeren oder Spargel waren kaum oder keine Rückstandshöchstgehaltüberschreitungen feststellbar. Die meisten Überschreitungen wurden in wilden Pilzen (12,4%) und Johannisbeeren (9,5%) ermittelt.

Im Jahr 2016 wurden 19.899 Lebensmittelproben in den Laboren der Bundesländer auf das Vorhandensein von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Kontrollen erfolgten risikobasiert, d. h. Lebensmittel wurden häufiger und mit höheren Probenzahlen untersucht, wenn bei diesen in der Vergangenheit häufiger Überschreitungen auftraten. Der Anteil an Proben, bei denen Pflanzenschutzmittelrückstände festgestellt werden, ist dadurch überproportional groß. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die durchschnittliche Belastung von Lebensmitteln mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln niedriger ist.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Nationalen Berichterstattung "Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln" des Jahres 2016 sind verfügbar unter:

BVL-Pressemitteilung vom 15.01.2018 

Pflanzenschutzmittelrückstände