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Integrierter Pflanzenschutz

Pflanzenschutzberatung

Pflanzenschutzberatung

Die Pflanzenschutzdienste der L√§nder beraten die Landwirte und G√§rtner √ľber den Pflanzenschutz mit Hilfe von Brosch√ľren, digitalen Medien, Fortbildungsveranstaltungen, Feldtagen und pers√∂nlicher Beratung. Berechnete Beratungsindices sollen abbilden, in welchem Umfang die Offizialberatung die landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebe mit diesen Beratungsangeboten versorgt.

Die Beratung zum Pflanzenschutz ist als Aufgabe der Pflanzenschutzdienste der L√§nder im Pflanzenschutzgesetz verankert. Dar√ľber hinaus ergeben sich aus den neuen Verordnungen der Gemeinsamen Agrarpolitik Anforderungen an die Beratungssysteme der L√§nder zum Pflanzenschutz. Eine wichtige Ma√ünahme des NAP ist eine schlagkr√§ftige Offizialberatung zum Pflanzenschutz in den L√§ndern. Die L√§nder erheben Daten und berechnen im Rahmen des NAP einen Index zur Darstellung der Beratungsaktivit√§ten. Der Index enth√§lt die Beratungsangebote bezogen auf die Anzahl der Betriebe. Er ist sektorbezogen und wird in Abst√§nden regelm√§√üig erhoben.

Beratungsaktivitäten und Akteure

Beratungsangebote im Sinne des Beratungsindexes sind die Weitergabe von Informationen durch gedruckte und digitale Medien (Merkbl√§tter, Brosch√ľren, Warndienste, Infodienste) sowie die Durchf√ľhrung von Veranstaltungen (Feldtage, Versuchsbegehungen, Winterveranstaltungen, Fortbildungen) und pers√∂nliche Beratungen (telefonisch, per E-Mail oder vor Ort) Einzelner oder von Gruppen.

Die Akteure der Offizialberatung sind in den Bundesl√§ndern sehr unterschiedlich organisiert. Die Pflanzenschutzdienste der L√§nder und die von den L√§ndern damit beauftragten Dienststellen sind verantwortlich f√ľr die unabh√§ngige staatliche oder staatlich gef√∂rderte Beratung. Die Kontaktadressen zu den amtlichen Auskunftsstellen f√ľr Pflanzenschutz der L√§nder (Pflanzenschutzdienste) sind auf der BVL-Website hinterlegt:

Pflanzenschutzdienste der Länder

Berechnung des Beratungsindex

Die Bezugsgr√∂√üe bei der Berechnung des Beratungsindex ist die Zahl der Betriebe ab einer Mindestgr√∂√üe, unabh√§ngig von ihrer Fl√§chenausstattung. Die Berechnung des Beratungsindex erfolgt getrennt nach den Sektoren: Ackerbau, Obstbau incl. Erdbeeren, Weinbau, Gem√ľsebau, Hopfenanbau, Zierpflanzenbau und Baumschulen (incl. Weihnachtsbaumkulturen), da die einzelnen Sektoren eine unterschiedliche Beratungsintensit√§t erfordern. Die Zahl der Betriebe, aufgeteilt nach einzelnen Sektoren, kann die Gesamtbetriebszahl im jeweiligen Bundesland √ľbersteigen, da Betriebe mehrere Sektoren mit dem entsprechenden Beratungsbedarf (z. B. Ackerbau und Obstbau) betreiben k√∂nnen.

Die verschiedenen Beratungsangebote wie gedruckte und digitale Medien (Merkbl√§tter, Brosch√ľren, Warndienste, Infodienste), Veranstaltungen (Feldtage, Versuchsbegehungen, Winterveranstaltungen, Fortbildungen) und pers√∂nliche Beratungen (telefonisch, per E-Mail oder vor Ort) Einzelner oder von Gruppen werden in den einzelnen Sektoren √ľber die Auflagen, Teilnehmer- bzw. gesch√§tzte Nutzerzahlen und aufgewandte Beratungsstunden ermittelt und zur Zahl der Betriebe ins Verh√§ltnis gesetzt. Aus dem Mittelwert √ľber die verschiedenen Beratungsangebote ergibt sich der sektorspezifische Beratungsindex.

Der bundesweite Beratungsindex wird ver√∂ffentlicht und bildet √ľber mehrere Jahre einen Trend des Beratungsangebots ab. Der Beratungsindex wird ab dem Jahr 2013 erhoben.

Ergebnisse der Länderabfragen:

Aktuelles Ergebnis des Beratungsindex im PIX

Informationsveranstaltungen 2012 (pdf-Datei)

Informationsmaterial 2012 (pdf-Datei)