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Indicators & Analysis

Forschungsförderung im integrierten Pflanzenschutz und im Ökologischen Landbau

Blätter liegen in Petrischalen im Labor. Copyright: Fotolia - Sebastian Duda

Copyright: Fotolia - Sebastian Duda

Die Entwicklung sowie Weiterentwicklung von Verfahren zur Risikominderung im Pflanzenschutz haben im Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz hohe Priorität. Die Förderung der Forschung im integrierten Pflanzenschutz und im Ökologischen Landbau ist im Aktionsplan als wichtige Maßnahme verankert.

Im Nationalen Aktionsplan wurde die Forschung und Weiterentwicklung alternativer nichtchemischer Pflanzenschutzverfahren als wichtige Maßnahme festgesetzt. Im integrierten Pflanzenschutz sollen verstärkt vorbeugende kulturtechnische Verfahren und biologische und biotechnische Pflanzenschutzverfahren angewendet werden Als wichtige vorbeugende Maßnahme sollen Pflanzensorten genutzt werden, die widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall zum Beispiel Insektenbefall sind.

Außerdem sollen neuartige integrierte Pflanzenschutzverfahren entwickelt und weiterentwickelt werden. So sollen mit modernen Ansätzen Geräte und Verfahren zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln bereitgestellt und technisch verbessert werden. Computergestützte Systeme, mit denen Krankheiten und der Schädlingsbefall vorhergesagt und durch entsprechende Empfehlungen gezielt vorgebeugt oder bekämpft werden können, sollen entwickelt und die Praxis eingeführt werden.

In Deutschland wird die Pflanzenschutzforschung durch verschiedene Programme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und anderer Ressorts gefördert.

Pflanzenschutzforschung in Deutschland

Auf europäische Ebene wird Pflanzenschutzforschung in diversen Netzwerken und Verbundprojekten gefördert:

Europäische Pflanzenschutzforschung

Forschungsagenda des Wissenschaftlichen Beirats NAP

Die Beiratsmitglieder haben im April 2018 eine Forschungsagenda erarbeitet und im Dezember 2018 an die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, übergeben. In der Agenda heißt es, dass die Forschung die Ziele des NAP am besten unterstützen kann, wenn sie interdisziplinär ausgerichtet ist und naturwissenschaftliche und sozioökonomische Ansätze gleichwertig integriert.

Forschungsagenda des Wissenschaftlichen Beirats NAP (pdf-Datei)

Weitere Informationen zum Wissenschaftlichen Beirat NAP

Forschungsagenda des Forums NAP

Das Forum NAP hat im Dezember 2016 eine Forschungsagenda mit einer Empfehlung an die Bundesregierung verabschiedet. Die Forschungsagenda soll der Bundesregierung als Handlungsgrundlage bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen in den nächsten 5 bis 20 Jahren dienen.

Forschungsagenda des Forums NAP